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shitrockerz.de - where the fist comes out at night!

Hamburg 2004 – Die Rückkehr der Könige…

Die grandiose Hamburg Tour des letzten Jahres, nähert sich ihrer Wiederholung, ein guter Zeitpunkt um das Phänomen “Hamburg”-Fahrt einmal genauer zu untersuchen.
Neben einem kurzen Ausblick auf das kommende Ereignis, gibts einen Rückblick auf 2003, sowie ein paar nette Anekdoten aus den “Oldschooljahren” 1998-2002 (als Männer noch echte Männer waren).
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und möchten uns wie immer für die vielen, vielen Insider entschuldigen.

2004, das Jahr der Superlative, 8 Männer, 4 Tage, Anreise mit dem ICE erster Klasse, dem Flieger und ca. 16 Flaschen Sekt, der Trend geht ganz klar in Richtung Luxus, trotzdem hat die Shitrockerz/Gragy Wagy/ChM – Gruppe den Grundgedanken der Tour nicht vergessen, viel Spaß, viel Alkohol und vor allem: viel Scheiße bauen.

Ganz nebenbei verlaufen wir uns diesem Jahr mal wieder in der AOL-Arena, um die Eintracht beim Abstiegskampf zu unterstützen bzw. die Perle Hamburgs beim Kampf um die goldenene Ananas.

Fürstlich übernachtet wird, wie auch im letzten Jahr, in einer luxoriösen Penthouse-Wohnung, welche uns von der Schwester der Präsidentengattin freundlicherweise wieder zur Verfügung gestellt wurde, wir wünschen an dieser Stelle viel Spaß beim 4-tägigen Aufenthalt in Reiseleiters muffigen Zweimann-Zelt.

Besonders freuen wir uns, wieder auf die zahlreichen verspäteteten Ostergeschenke in Form von Alkoholresten, die die Wohnungsbesitzerin wieder neckisch für uns in den Räumen versteckt hat, im Ausgleich dafür bringen wir ein paar Besteck-Sets als Geschenk mit, um die momentan doch noch recht kleine Bestecksammlung (nur max. 250 Teile) ein bisschen auf Vordermann zu bringen.

Auf was wir uns (hoffentlich) wieder freuen können:


Kiez-Kalle
Der sympathische, junggebliebene Mitvierziger hatte es Dirty Alex gleich angetan, zusammen vernichteten sie mehrere Flaschen Astra-Penner-Pils, Gerüchten zufolge soll an dem Abend sogar mehr gelaufen sein, leider scheint dies nur ein One-Night-Stand gewesen zu sein, der liebe Kalle hat niemals in Hammersbach oder Kaiserlauten angerufen :(
Aber die ganze Gruppe hofft auf ein fröhliches Wiedersehen und drückt Alex ganz fest die Daumen.


Sven Ottke
Auch der Exboxweltmeister aus den neuen Bundesländern, ist uns in der Hansestadt über den Weg gelaufen. Die Energie, die er seit dem Karrierende noch zuviel hat, steckt der gute Sven primär in Feiern und Saufen, ein Tatbestand der wunderbar zu unserer Gruppe passte, und so feierten wir gemeinsam im “Blauen Peter” und im “Sonnendeck” (oder so). Viel Applaus brachte ihm das Bier ein, welches er um 5:30 am Hamburger Fischmarkt abpumpte, zu diesem Zeitpunkt sehnte sich der Rest der Gruppe nur noch nach Schlaf bzw. einem Attentat auf Dirty Alex (aber ruuuuhhhhhigggggggg).


Todes-Flens
Darauf freuen wir uns eigentlich nicht so sehr, aber ist natürlich trotzdem eine Errinnerung wert. Auf den ersten Blick, mag es wie ein einfachenes friessisches Plopp-Bier aussehen, dabei hat es beinahe den lieben Pisskopp dahingerafft und auch Fuchsi wäre vom blossen einatmen fast ohnmächtig geworden. Pisskopps Kräfte waren so am Ende, dass er es nichteinmal geschafft hat, seine Augen beim “Danach”-Nickerchen ordentlich zu schliessen. Ans Todesflens haben wir uns danach nicht mehr rangetraut, Gerüchten zufolge soll es heute noch irgendwo in der Wohung rumspuken …


Schweinske
Gemütliches Restaurant im Herzen von St. Pauli, neben fairen Preisen gibts es dort sogar ein Internet-Terminal, leider ist dies sponsored bei AOL und war deswegen wohl auch kaputt. Wohl neben dem legendären Old Smithy in Winsen/Luhe die einzige Kneipe in der waschechter hessischer Apfelwein ausgeschenkt wird, auf speziellen Wunsch sogar ganz lässig in Kaffeetassen.


1. Klasse Deutsche Bahn
Denn wo sonst sitzt man mit 6 Leuten in einem ganzen Zug-Wagon, während sich die Mittelschicht in den Niederungen der zweiten Klasse die Beine in den Bauch steht. Bis auf das Fernsehprogramm mit Bahn-TV und N-TV gab es nicht viel zu bestanden, so konnten wir in Ruhe die Bahnzeitungen in 1000 kleine Wurfkugeln zerfetzen und uns damit durch den Wagon jagen.
Das Abpumpen von 6 (in Worten sechs) Flaschen Super-Duper Lidl-Sekt zwischen den Stationen Hannover – Hamburg hat auch nicht wirklich jemanden gestört.


Blauer Peter
Düster und muffig, ein stinkendes Klo und ein unfreundlicher Barkeeper, dazu billigen Alkohol, kurzum alles was das Herz begehrt. Der blaue Peter war unsere erste Station nach der Fußballrunde, hier spielten wir das legendäre “Kommando Bimberle”, die komplexen Regeln passen leider nicht ins noch zu kleine Internet, die meisten von uns haben es trotzdem verstanden. Die Stimmung war so groß, dass wir sogar von Einheimischen (Nutten?) angesprochen wurden, was es zu feiern gäbe. Den goldenen Ring musste der Pressesprecher allerdings trotzdem zurückgeben, schade…

Und das wars auch schon, freut euch auf unseren “After”-Bericht, wenn die diesjährige Tour vorbei ist, die Anekdoten sind aus Zeitgründen erstmal verschoben, aber wer uns kennt weiss ja, das wir bei sowas immer sehr flott sind….








Du kommst zu spät… mehrere Jahre.